Bereits am letzten Sonntag konnten einige Spieler des USC Freiburg schon nur mit Beschwerden gegen Jena spielen. Am Dienstag musste das Mannschaftstraining nach wenigen Minuten abgebrochen werden, da die große Mehrzahl der 13 Spieler über gesundheitliche Beschwerden klagte. Am Mittwoch wurden die erkrankten USC –Spieler beim Mannschaftsarzt des Vereins vorstellig. Aufgrund der Diagnose musste das Mannschaftstraining bis mindestens Freitag abgesagt werden. Donnerstag und Freitag erfolgte jeweils eine weitere medizinische Kontrolle der zehn erkrankten Spieler.
Als sich am Donnerstag abzeichnete, dass ein Einsatz in Karlsruhe wohl nur bei drei Spielern möglich sein würde, informierte der USC Freiburg zunächst die Spielleitung über die aktuelle Situation. Durch den Spielleiter wurde dem USC mitgeteilt, dass eine Verlegung des Spiels problemlos möglich wäre, wenn die BG Karlsruhe und der USC sich darüber einig würden.
Auf die Frage, was im Falle einer Ablehnung durch die BG Karlsruhe passieren müsse, um das Spiel zu verlegen, gab der Spielleiter an, dass der USC Freiburg für alle erkrankten Spieler amtsärztliche Atteste vorzulegen habe.
In einem direkt anschließenden Telefonat mit der BG-Geschäftführerin Julie Hüvel wurde USC-Geschäftsführer Paul Kempf signalisiert, dass die BG Karlsruhe einer Spielverlegung wohl zustimmen würde, so sie denn nötig würde.
Diese Tendenz teilte der USC Freiburg umgehend dem Ligabüro mit.
Am Donnerstagnachmittag meldete sich Julie Hüvel von der BG Karlsruhe erneut beim USC Freiburg, um mitzuteilen, dass die BG aufgrund zu erwartender Mietkosten für die Europahalle einer Verlegung nun doch nicht zustimmen würde.
Daraufhin holte der USC die nun geforderte amtsärztliche Bestätigung der Erkrankungen ein, um diese am Freitagmorgen mit einem offiziellen Spielverlegungsantrag beim Ligabüro einzureichen.
Auch die BG Karlsruhe wurde über die neuesten Entwicklungen informiert. Gegen 14 Uhr ging beim USC Freiburg die telefonische Mitteilung über die Ablehnung der Spielverlegung ein. Das Spiel finde wie geplant statt. Auch die BG Karlsruhe gab eine gleich lautende Erklärung ab. Die schriftliche Begründung ging um 17.50 Uhr beim USC Freiburg ein.
Eine Nachmeldung von Spielern, z.B. aus der 2. Mannschaft ist seit dem 28.02.10 ist nicht mehr möglich, da die Transferfrist der 2. Bundesliga abgelaufen ist. Das bedeutet, dass dem USC Freiburg derzeit drei gesunde Spieler zur Verfügung stehen.
Um zu verhindern, dass der USC das Spiel mit 0 Wertungspunkten verliert, werden die Freiburger am Samstag in Karlsruhe mit fünf oder sechs Spielern antreten. Allerdings können die mitreisenden kranken Spieler nur nach Befindlichkeit eingesetzt werden, weshalb die Wahrscheinlichkeit, dass der USC das Spiel mit weniger als fünf Spielern bestreiten und beenden wird, sehr hoch ist.
Quelle: USC Freiburg
Gegendarstellung
Obige Pressemitteilung des USC Freiburg erweckt den Eindruck, es sei durch die Spielleitung der AG 2. Basketball-Bundesliga zugesagt worden, eine Spielverlegung anzuordnen, falls der USC Freiburg die Erkrankungen seiner Spieler mittels eine amtsärztlichen Attests belegen könne. Hiermit wid festgestellt, dass eine entsprechende Zusage zu keinem Zeitpunkt erfolgt ist.
AG 2. Basketball-Bundesliga
Spielleitung
http://www.diejungeliga.de erstellt am 12.03.2010
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