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TOP4: Urspring holt NBBL-Krone zurück

In der Neuauflage des NBBL-Finales aus dem Jahr 2008 trafen ALBA Berlin und das Team ALBA Urspring aufeinander. Vor 1.500 Zuschauern in der Bamberger JAKO Arena unterlag die Mannschaft vom „Trainer des Jahres“ Henrik Rödl mit 50:63 (9:13, 8:17, 16:18, 17:15). Damit beendete Urspring die 39 Siege währende Erfolgsserie der Hauptstädter an dem Ort, wo sie zuletzt als Verlierer vom Parkett gingen – im NBBL-Finale. Nach 2007 und 2008 ist es für Urspring die insgesamt dritte U19-Meisterschaft bei der vierten TOP4-Teilnahme.



Schon vor der Partie war klar, dass die Begegnung zwischen dem amtierenden Meister Berlin und dem Doppel-Champ Urspring (2007 und 2008) an Intensität kaum zu überbieten sein würde. Die Hauptstädter waren seit 39 Spielen ungeschlagen, die letzte Niederlage kassierten sie ausgerechnet im NBBL-Finale 2008 gegen die Schelklinger. Besonders in der Verteidigung gingen beide Parteien kompromisslos zu Werke (3:4, 3. Minute), was ein Block von Berlins Niels Giffey an dem zum scheinbar ungefährdeten Eins-gegen-Null-Fastbreak enteilten Kevin Bright unterstrich. Nach einem Dunking plus Foul von Nevylle Richter gingen die Urspringschüler mit einem kleinen Vorsprung in die Viertelpause (9:13, 10. Minute).
Als Giffey ein weiteres Mal einen Urspring-Break weit oberhalb des Ring-Niveaus abrupt beendete, schien das Momentum zu kippen (15:17, 15. Minute). Tat es jedoch nicht, da sich die Schelkinger zu einem 13:2-Run aufmachten (17:30, 20. Minute). Berlin fand offensiv nicht zu seinem Rhythmus, suchte zu oft das Glück von jenseits der Dreierlinie (1/10 Treffer in der ersten Halbzeit).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Differenz weitestgehend konstant, Berlin vermochte den Rückstand allerdings nicht in den einstelligen Bereich zu drücken (23:34, 25. Minute). Dann schlug die Stunde von Felix Engel, Aufbau in Diensten des Team ALBA Urspring. Der NBBL-Allstar netzte in kurzer Abfolge drei Dreier ein, markierte in dritten Durchgang allein elf Zähler und besorgte mit einem seiner Distanztreffer die bis dato größte Führung seiner Farben (28:46, 28. Minute). Als kurz darauf Giffey sein viertes Foul kassierte und vorsichtshalber auf die Bank musste, bedeutete dies jedoch noch nicht die Vorentscheidung (33:48, 30. Minute).
Wie bereits tags zuvor im Halbfinale gegen die Franken Hexer initiierte Malte Ziegenhagen einen 7:0-Lauf der Hauptstädter und führte sie selbst an der Freiwurflinie wieder auf Schlagdistanz heran (40:48, 32. Minute). Mit einem Dunking von Justin Raffington meldete sich Urspring offensiv zurück, sah sich fortan aber mit einer Ganzfeldpresse der Hauptstädter konfrontiert. So sehr sich ALBA Berlin auch mühte, Urspring hielt dem Druck souverän stand.
Mit 63:50 gewinnt das Team ALBA Urspring das NBBL-Finale 2010 gegen ALBA Berlin – und damit die dritte U19-Meisterschaft.

ALBA Berlin:
Herwig (dnp), Giffey (12/1 Dreier), Peric (dnp), Klein (5), Sasse (dnp), Korkowski (dnp), Fülle (4), Ney (12/3), Ziegenhagen (5), Villarzu (6/1), Müller (6), Lotze (0)

Team ALBA Urspring:
Becker-Koch (dnp), Dern (0), Blessing (15/2), Engel (19/4), Müller (0), Breiling (4), Raebel (0), Raffington (10), Richter (3), Lazarevic (4), Bright (5/1), Wolf (3)

(Quelle: NBBL)
 
http://www.diejungeliga.de
erstellt am 16.05.2010




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