Bernau verliert Spiel drei
Der SSV Lok Bernau verliert im dritten Spiel der Abstiegsrunde bei den Licher Basketbären mit 90:55 (48:26) und verpasst damit den Klassenerhalt der 2. Basketball-Bundesliga. Die Bernauer Basketballer müssen nun in der kommenden Saison den Gang in die Regionalliga antreten.
Die Lok hatte am Ende nicht mehr genug Dampf.
Nach einem guten Start in die Partie führten die Brandenburger nach vier Minuten mit 12:6. Nach einer Auszeit von Lich-Trainer Igor Starcevic kamen die hessischen Gastgeber in Fahrt. Die Bernauer Offensive geriet von da an völlig ins Stocken. Mit zwei Dreiern von Guy Aud und Robin Christen übernahmen die Basketbären zum Viertelende die Führung (17:14). Die Hausherren liefen heiß und schossen die Lok-Korbjäger wahrlich ab. Ein 18:3-Lauf bis zur 16. Minute zum 35:17 war der Grundstein für den Licher Heimsieg. Selbst zwei Auszeiten von Lok-Trainer Axel Rüber konnte den Negativlauf nicht stoppen. Die Hessen trafen aus allen Lagen, während die Brandenburger ihre Chancen nicht nutzten oder mit Wurfpech haderten.
Auch nach der Halbzeitpause (48:26) fand die Lok nicht mehr in die Erfolgsspur. Lich setzte immer wieder Guy Aud in Szene, der mit 21 Punkten, davon fünf Dreier und einer Wurfquote von 60 Prozent, von den Bernauern nicht zu kontrollieren war. Lediglich Kapitän Sebastian Trzcionka (12 Punkte) und Martinis Woody (14 Punkte) konnten zweistellig punkten. Dies reichte aber nicht, um die deutliche Niederlage zu verhindern. Am Ende setzen sich die Licher Basketbären mit 90:55 durch und sicherten sich den Klassenerhalt in der ProB. Spieler, Verantwortliche und auch die wieder über 20 angereisten Bernauer Fans zeigten sich nach dem Spiel tief enttäuscht. „Wir haben in dieser Serie drei völlig verschiedene Basketballspiele erlebt, mit auf und abs. Heute waren wir chancenlos.“, resümiert Teammanager Thomas Schönhoff. „Lich hat völlig verdient gewonnen. Wir haben es heute und auch zu oft in der gesamten Saison nicht geschafft, konstant als Team aufzutreten. Für die einzelnen Spieler tut es mir leid, alle haben ihr Bestes gegeben“.
Der SSV Lok Bernau steht damit als vierter Absteiger aus der ProB fest. Aus der Nordstaffel müssen auch die Herzöge Wolfenbüttel und ALBA Berlin den Gang in die Regionalliga antreten.
Viertelstände: 17:14, 48:22, 73:37, 90:55
SSV Lok Bernau: Woody (14 Punkte), Trzcionka (12), Dathe (6), Jones (5), Klein (5), Schekauski (4), Lotze (4), Rathke (3), Heide (2), Mier (0)
Licher Basketbären: Aud (21 Punkte), Bradshaw (16), Young (12), Christen (11), Dörr (8), Klassen (8), Pederson (8), Dilukila (8), Külhan (3), Unger (1)
(Quelle: SSV Lok Bernau)
http://www.diejungeliga.de
erstellt am 26.03.2012
erstellt am 26.03.2012
