Geschafft!
Mit einem beeindruckenden 90 : 55 (48 : 26) im dritten und entscheidenden Spiel der Playdown-Serie gegen SSV Lok Bernau haben die Licher BasketBären den Klassenerhalt gesichert und können nun auch in der kommenden Saison in der 2. Basketball-Bundesliga (Pro B) antreten. Der Klassenerhalt ist der verdiente Lohn für eine fantastische Teamleistung der BasketBären in diesem Spiel, die – hätte man sie über die gesamte Saison gesehen – das Thema Playdowns niemals hätte aufkommen lassen.
Die Hessen machten früh klar, was sie wollen.
Nach dem Spiel in Bernau, das die Licher mit 84 : 98 verloren hatten, „war klar, dass wir etwas ändern mussten“ – so Coach Igor Starcevic. Die BasketBären begannen deshalb das Spiel mit einer gegenüber dem Hinspiel deutlich veränderten Aufstellung – Starcevic hatte Nico Dilukila und Nick Pederson in die Starting Five berufen. Dennoch mussten die Licher Fans anfänglich zittern, denn die Gäste aus Brandenburg gingen mit 12 : 6 in Führung (4. Minute), ehe sich die Licher nach einer Auszeit und Umstellungen in der Abwehr stabilisierten – und ihre nicht zu übersehende Nervosität ablegten. Auch in der Offensive konnten sich die Hausherren jetzt besser entfalten, so dass das erste Viertel – abgeschlossen mit einem Dreier von Robin Christin – am Ende mit 17 : 14 gewonnen werden konnte.
Im zweiten Viertel drehten die BasketBären dann so richtig auf: Dreier von Guy Aud, Dunkings von Tyrone Bradshaw, starke Korbaktionen von Blake Young und Vikor Klassen ließen den Vorsprung schnell wachsen: über 28 : 17 (14. Minute), 35 : 17 (16. Minute) und 42 : 23 (19. Minute) setzen sich die Gastgeber immer deutlicher ab. Dennoch war unter den Anhängern der BasketBären in der gut gefüllen Dietrich-Bonhoeffer-Halle auch zur Halbzeit – trotz des 48 : 26 Vorsprungs – noch keine „Entwarnung“ angezeigt. Zu deutlich waren die Erinnerungen an Spiel eins der Serie, in dem „die Lok“ einen zwischenzeitlichen 17 Punkte Vorsprung noch fast aufgeholt hätte.
Diesmal nicht, denn das Spiel der Licher war auch im dritten Viertel eindeutig eine Nummer zu groß für Bernau: bereits in der 26. Minute konnte Nick Pederson mit einem erfolgreichen Dreier den Vorsprung auf 30 Punkte ausbauen (60 : 30) und spätestens Robin Christens Freiwürfe zum 73 : 37 (Ende des dritten Viertels) ließen die letzten Zweifel an Heimsieg und Klassenerhalt verschwinden – die Licher Fans begannen lautstark zu feieren, Coach Starcevic gab auch der „zweiten Fünf“ lange Spielzeiten und dennoch gaben die Licher bis zum Ende des Spiels kaum etwas von ihrer zwischenzeitlichen 80 : 37 Führung (31. Minute) ab.
Nach Spielende jubelten die Licher Fans inklusive der Spieler, als wäre die Mannschaft gerade Meister geworden, so groß war die Erleichterung über den Erfolg. „Ich bin zwar enttäuscht, dass wir die Playoffs nicht erreicht haben, aber wir haben ein Riesenspiel gemacht“, so Starcevic. Jetzt sind erst einmal ein paar Wochen Pause, aber dann wird man in Lich schon wieder den Blick auf die Saison 2012/2013 in der 2. Bundesliga (Pro B) richten.
Lich: Young (12/9 Rebounds), Klassen (8/2 Dreier), Aud (21/5 Dreier), Dilukila (8), Pederson (8), Bradshaw (16), Dörr (2), Christen (11), Unger (1), Külhan (3).
Bernau: Jones (5), Dathe (6/2 Dreier), Klein (5), Trzcionka (12), Woody (14), Schekauski (4), Mier, Heide (2), Lotze (4), Rathke (3).
(Quelle: Licher BasketBären)
http://www.diejungeliga.de
erstellt am 26.03.2012
erstellt am 26.03.2012
