Villmeter bei FIBA-Lehrgang
Fabian Villmeter, Sportlicher Leiter des BTI LangenRheinMain, nimmt ab 10. August zum zweiten Mal am Fiba-Trainer-Lehrgang teil. Zu diesem „Fiba Europe Coaching Certificate,- kurz FECC“ entsendet der DBB junge A-Lizenztrainer, die er für besonders förderungswürdig hält. Ziel dieses dreijährigen Ausbildungs-Programms des europäischen Basketball-Verbandes (Fiba) ist der Erwerb der Fiba-Trainer-Lizenz.
Coach Villmeter ist derzeit in Litauen unterwegs.
Der gesamte Lehrgang erstreckt sich über drei Sommer und findet jeweils bei einer Jugend-Europameisterschaft statt. „2011 waren wir in Tschechien bei der U16-EM, in diesem Jahr sind wir bei der U18-EM in Litauen und im nächsten Sommer bei der U20-EM,“ beschreibt Villmeter seine internationalen Reisepläne aus Anlass dieser Trainer-Fortbildung. Schön für die deutschen Teilnehmer der Coach-Clinic ist, dass sie sowohl 2011 als 2012 auf jeden Fall auch ein deutsches Jugendteam im Kreise der 16 besten europäischen Teams erleben.
Aus allen europäischen Ländern dürfen sich Kandidaten melden. Aber es werden maximal je Land zwei Trainer zugelassen. Aus Deutschland sind es aktuell Alan Ibrahimagic (zuletzt Cotrainer ALBA Berlin, neu Neckar Riesen Ludwigsburg) und Fabian Villmeter (Sportlicher Leiter BTI LangenRheinMain und TV Langen JBBL-Coach).
Interessant sind die Referenten und die Inhalte. Referenten sind europäische Top-Trainer wie Pablo Laso (Real Madrid), Svetislav Pesic (Bundestrainer und Headcoach Roter Stern Belgrad), Kostas Missas (Headcoach Griechenland Frauen) sowie Lucien Legrand, Janes Drvaric und Nihat Izic. Aber die ca. 50 Teilnehmer sind auch gehalten, bei den Spielen der jeweiligen Jugend-Europameisterschaften zu bestimmten Themen Kurz-Referate zu erarbeiten, welche anschließend Grundlage für Diskussionen zwischen den Teilnehmern und den Lektoren sind. Villmeter: „Es ist spannend, welch unterschiedliche Auffassungen über dies und jenes Thema bei den verschiedenen Trainern aus mehr als 25 Ländern da deutlich werden.“ Dabei handelt es sich um Themengebiete aus dem individuellen Bereich mit Schwerpunkt Spielerausbildung (2011), dem Guppentaktik (2012) und Mannschaftstaktik (2013).
Zwischen den Lehrgängen haben die Teilnehmer keine Pause, sondern bearbeiten Aufgaben zu ausgewählten Themen, haben also sogenannte "Homeworks" auszuarbeiten und zu bestimmten Terminen einzusenden. Diese Homeworks, sowie auch die Referate während der Lehrgänge werden benotet und gehen letztlich in die Endnote ein. Am Ende im Sommer 2013 gibt es eine Prüfung. Und wer diese besteht, erhält die Lizenz eines FIBA-Trainers.
Einer der ersten deutschen FIBA-Trainer war der Hamburger Sportprofessor Dieter Niedlich bereits vor vierzig Jahren. Dann schlief das Programm bei der FIBA über lange Zeit ein, wurde vor zwei Jahren durch FIBA-Europe-Coaching-Koordinator Michael Schwarz wieder mit Leben erfüllt. Konkrete Informationen (auch für Coaches, die an diesem Programm interessiert sind), gibt Michael Schwarz in einem Interview auf Youtube (http://www.youtube.com/watch?v=6kb2sIfWM5A&feature=relmfu).
„Ich freue mich, dass ich bei diesem Lehrgang mein Trainerwissen erweitern darf und vor allem auch über unseren nationalen Tellerrand hinausblicken darf, habe bereits aus dem ersten „Lehrjahr“ unheimlich viele Anregungen auch für die individuelle Ausbildung unserer BTI-Talente in Langen mitnehmen können,“ bewertet Villmeter den Wert dieser Maßnahme für sich persönlich.
Und was sagt Bundestrainer Pesic über diese FIBA-Trainer-Ausbildung ? Man kann ihn direkt dazu sehen und hören im Youtube-Interview (http://www.youtube.com/watch?v=_EHk-dmEwWg&feature=relmfu).
(Quelle: TV Langen)
http://www.diejungeliga.de
erstellt am 08.08.2012
erstellt am 08.08.2012

